Du hast keinen Plan? - Gott schon!
Du hast keinen Plan? – Gott schon!
„Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt“ – so oder so ähnlich könnte ich mein letztes Jahr beschreiben. Statt einer Zusage für einen Medizinstudienplatz bekam ich eine Absage und damit hatte ich erstmal überhaupt keinen Plan wie es weitergehen sollte. Und wahrscheinlich geht es dir gerade ähnlich – Aber: egal wie planlos du bist und was dich gerade aufwühlt: Nutze die Chance die Gott dir vor die Nase hält!
Ja, genau das ist ein Freiwilliges Soziales Jahr– eine Chance!
- Die Chance, dich selbst besser kennen zu lernen (durch die vielen Seminare; die Gemeinschaft mit Patienten aber auch mit anderen FSJ-lern )
- Die Chance, hilfsbedürftigen Menschen, die teilweise schon ihren Lebensmut durch Krankheit verloren haben, in Pflege und Betreuung liebevoll zu begegnen, interessante Persönlichkeiten in Ihnen zu entdecken und Ihnen nicht nur neue Hoffnung zu schenken sondern von Ihren Lebenswegen zu lernen
- Die Chance, Gottes Wort in Taten umzusetzen
- Die Chance, mal von zu Hause reiß aus zu nehmen und in deinen eigenen vier Wänden zu hausen
- Die Chance, etwas für dein Studium zu tun, auch wenn es mit dem Platz nicht geklappt hat (übrigens: mind. 6 Monate kann man sich anrechnen lassen)
- Die Chance, neue Freunde zu finden
- Und nicht zuletzt die Chance ein bisschen Geld zu verdienen:-)
Ich habe diese Chance genutzt und bin als FSJ-lerin (da Führerschein) im Diakonischen Werk Bethanien in der mobilen Altenpflege (auch: „Bethanien Mobil“) eingesetzt. Zu meinen Aufgaben gehört es Patienten zu Hause zu pflegen, Rezepte bei Ärzten abzuholen, für oder mit Patienten einkaufen zu fahren, Patienten zu betreuen (Spaziergänge, Friseur, Mittagessen zubereiten, Gesellschaftsspiele spielen etc.) ,Patienten zu Arztterminen zu begleiten oder auch einfach mal Autos in die Waschanlage oder zur Werkstatt zu fahren. Ich glaube ich spreche auch im Sinne meines männlichen Kollegen (an dieser Stelle ein kurzer Gruß!) wenn ich kurz und knapp sage: ES LOHNT SICH!
Anna Katzwinkel, Jahrgang 2010/2011